VON ORT ZU ORT

VON ORT ZU ORT // Der paradoxe postmoderne Mensch und seine Motive des Reisens im Zwiespalt von materieller und immaterieller Objekthaftigkeit

Es gibt viele Arten zu Reisen und dementsprechend auch viele verschiedene Motivationen sich in Bewegung zu setzen. Die Arbeit »Von Ort zu Ort – Der paradoxe postmoderne Mensch und seine Motive des Reisens im Zwiespalt von materieller und immaterieller Objekthaftigkeit« beschäftigt sich mit dem Phänomen eines gesteigerten Reisetrends und untersucht dabei, wie sich das Reisen und damit auch seine Motive in der Postmoderne verändert haben. Dabei werden meist paradoxe Gegensetze in den Beweggründen in Form repräsentativer Gegenstände und Bildmotive erläutert.  Der wissenschaftliche Standpunkt wird durch Designbeispiele unterstützt und hinterfragt. Die Doppeldeutigkeit des Begriffes »Motiv« ermöglicht eine Brücke zwischen Antrieb und Sinnbild. Diese Entsprechungen reichen von mobilen Produkten über architektonische Entwürfe bis hin zu Werbestrategien. Aber auch Erfahrungen spielen eine zentrale Rolle. Orte, sowie die Bewegung in der Transitzone, werden dabei als Schlüsselelemente der Vermittlung und Speicherung von Erlebnissen gesehen.

All images ©: Valerie Kraemer